Artikel eingestellt durch Achim Gilfert am 29 August 2010
In diesem Artikel geht es um die Bedeutung der Ausbildungsreife nach einer Auswertung des BiBB Expertenmonitiors im Jahre 2005 zur Ausbildungsreife. Eine neuere Befragung liegt zur Zeit leider nicht vor. Ich möchte mich in diesem Artikel mit Zustimmungsquoten zu grundsätzlichen Thesen zum Thema der
Ausbildungsreife beschäftigen. Zu diesem Zweck schlage ich zum thematischen Zugang den Artikel “Ausbildungsreife- nicht definierbar, nicht messbar, aber trotzdem (nicht?) vorhanden…” in diesem Blog vor. Der Artikel steht der Ausbildungsreifediskussion auch kritisch entgegen. Ich empfehle auch die Durchsicht des “Kriterienkataloges zur Ausbildungsreife” der Bundesagentur für Arbeit. (Beide Links öffnen sich in einem neuen Fenster).
Der Expertenmonitor befragte 482 Experten zu verschiedenen Thesen. Die befragten Experten müssen in der beruflichen Bildung arbeiten und Ihre institutionelle Herkunft zeigt, dass es sich bei den Ergebnissen um ein allgemeines Bild verschiedener Interessensgruppen handelt. Wie sonst auch, wurden die Jugendlichen (mangels Expertenstatus) wiederum nicht befragt. Zu einigen Thesen wären Antworten der Jugendlichen zum Thema interessant. So könnten in Zukunft z.B. Jugendvertreter in der Ausbildung hinzugezogen werden. Diese haben Bewerbungsprozesse bereits hinter sich und kennen die Schwierigkeiten in Teilen ebenso. Zu den Institutionen, in welchen die Experten tätgig sind, gehören der Lernort Betrieb, der Lernort Schule, die Lernorte überbetrieblicher Schulungsstätten, Wirtschaftsvertreter, Gewerkschaften, Forschung und Hochschulen, Staatliche Bildungsverwaltung sowie Berufsverbände. Weiterlesen »
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Artikel eingestellt durch Achim Gilfert am 15 August 2010
aktualisiert am Ende des Artikels, 29.08.2010
die spätestens bei so einem Satz auch heute noch viel Gegenwind verursacht und stark kritisiert wird. Das Thema ist noch häufig auch bei Lehrern unbekannt. Eine vielzitierte Antwort auf das Thema ist: “das kann ich mir nicht vorstellen”. Noch zu Zeiten des Meistererlasses vor 2003 in NRW, der über eine Zugangsprüfung die Aufnahme eines Hochschulstudiums ermög
lichte, saß ich in einer Bergischen Präsenzuniversität bei einem Professor, der mir auf meine Frage, wie ich jetzt studieren kann, folgendes antwortete: Lieber Herr Gilfert, bevor wir überlegen, wie Sie hier studieren dürfen, müssen wir erst einmal überlegen, ob wir möchten, dass Sie hier studieren können”. Ein Satz, der so leicht nicht zu vergessen ist und der einem heute noch (häufiger als man denkt) entgegnet wird. Das waren so die ersten Berührungen mit Akademikern und einem Studium, welche mir trotz des Modellversuches “Meistererlass NRW” Ende der 1990er Jahre widerfuhren. Zuletzt hörte ich ähnliches im Fernsehen. Eine Hamburger Bürgerin, die eine Gemeinschaftsschule in Hamburg ablehnt, erläutert in einem Kommentar bei “Panorama” vom 25.02.2010 zur Frage der Gemeinschaftsschule Hamburg: “Wir haben ja systematisch in den 80er Jahren ein akademisches Proletariat herangezüchtet, dass für die wissenschaftliche Laufbahn und eine gehobene akademische Laufbahn gar nicht fähig ist”. Was Sie genau damit meinte weiß ich aber nicht.
Der Meistererlass sah vor, dass Meister im Handwerk über eine Zugangsprüfung zu einem Fachgebundenen Studium zugelassen werden konnten. Für diese Möglichkeit sollten 3 % aller Studienplätze an öffentlichen Fachhochschulen frei gehalten werden (Regionalreport 3/2003 IHK zu Essen). Also nur der Handwerksmeister sollte dürfen und dies auch nur an einer Fachhochschule. Besondere Angebote, die die Vereinbarung zwischen Beruf und Studium ermöglichen, waren nur wenig vorhanden. So ging es in der Regel an einer Teilnahme der normaler Präsenzstudiengänge über Tag nicht vorbei. Die 3 % sind nie erreicht worden (heute sind es ca. 1,5%, Tendenz steigend). Weiterlesen »
Schlagwort: Gesellschaftliche Kooperation mit dem Nachwuchs- Management und Beratung, Übergänge mal akademisch, Übergangsforschung
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Artikel eingestellt durch Achim Gilfert am 2 August 2010
In diesem Artikel findet sich eine ganz hervorragende Grafik von Ela Strickert, die ich dankenswerterweise hier einstellen darf. Die Grafik zeigt viel mehr als nur die Verteilung der Bevölkerung in den verschiedenen Strukturen, in denen die Menschen leben und arbeiten. Diese Grafik zeigt auch “Brennpunkte” wie z.B. Zeitarbeit, wo sich jeder fragt: “wie, mehr nicht?” aber gleichzeitig ausschließlich Zeitarbeit in den Medien und Stellenangeboten entdeckt. Ebenso ist es sehr anschaulich, wie wenig Kinder nachrücken aber wie viele ältere Anteil an der Bevölkerung haben. Diese Grafik zeigt auf die Übergänge bezogen auch das Ausmaß der Schwierigkeiten, die da noch kommen. Falsch: die bereits da sind. Ich möchte alle Leser bitten, Kommentare mit weiterem “erkennbaren” oder was jeder so für sich “sehen” kann, zu der Grafik einzustellen. Am meisten beindruckt mich wirklich die Zahl der Zeitarbeiter im Vergleich zu den regulär Beschäftigten. Es wäre nun eine Aufgabe, in diesem Stile eine Grafik der Beteiligten in und an den Übergängen zu erstellen.
Der Klick auf die Grafik öffnet eine pdf Datei in einem neuen Fenster. Auf diesem Wege sind auch kleinere Einträge gut erkennbar, während die Dateigröße klein gehalten werden konnte.

Quelle der Grafik: © Ela Strickert für Zeit Wissen, Zeit Wissen Nr. 4 Juni/Juli 2010, Seite 89. Weitere Infos: http://www.zeit.de/wissen/zeit-wissen/index
Schlagwort: Das aktuelle Übergangsgeschehen in der beruflichen Bildung, Übergänge "Allgemein und Emotional", Übergangsforschung
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Artikel eingestellt durch Achim Gilfert am 1 Juli 2010
In Zukunft werden hier Biographien von Bildungsforscher/innen vorgestellt. Zwei Kategorien haben den Blog verlassen. Die Kategorie “Übergang in den Untergang” wurde dafür weg gelassen, da der Übergang als Grenzgang diese Thematik mit aufnehmen kann.
Schlagwort: Biographie von Bildungsforscher/innen
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Artikel eingestellt durch Achim Gilfert am 28 Juni 2010
Als der Blog im Februar 2010 an den Start ging hatte ich zwar eine ungefähre Vorstellung von dem, was ich bewirken möchte, aber mir nicht vorgestellt, welche Resonanz die Themenbereiche rund um die Übergänge haben. Deswegen möchte ich hier einige Erfahrungen aufschreiben und in Folge die TOP Artikel verlinken. So habe ich festgestellt, dass nur sehr wenige direkte Kommentare eingehen, aber ein vielfaches an E-Mails mit Anmerkungen zu den Artikeln. Das kann auch damit zusammenhängen, dass der Kern des Blogs sehr spezialisiert ist. Die Anmerkungen waren häufig Berichte über eigene Erfahrungen der Leser und Leserinnen. Diese Reaktionen haben mich am meisten gefreut.
Zusätzlich dazu konnte ich für mich feststellen, dass die Artikel mit den höchsten Zugriffszahlen die waren, die ich selbst verfasst habe. Es ist manchmal anstrengend, da ich die Inhalte gut recherchiere und das Schreiben und korrigieren häufig mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Aber es ist immer die Mühe wert gewesen, denn die meisten Rückmeldungen habe ich auf die selbst verfassten Artikel bekommen. Je mehr Artikel dazu kommen, umso besser ließen sich die Kategorien nutzen. Die Logos für bestimmte Inhalte bieten eine weitere inhaltliche Orientierung bei der Ausrichtung der Artikel (Am Ende des Artikels findet sich eine Zusammenfassung und die Links mit den am meisten gelesenen Artikeln). Weiterlesen »
Schlagwort: Admin - Bloginfos
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Artikel eingestellt durch Achim Gilfert am 23 Juni 2010
Schlagwort: Übergänge "Allgemein und Emotional"
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Artikel eingestellt durch Achim Gilfert am 9 Juni 2010
Die folgende Geschichte an sich ist aus verschiedenen realen Elementen, verschiedenen Kombinationen und Situationen zusammengestellt. Es ist nichts erfunden!
Der Inhaber und Meister (Herr Musterheizung) eines kleineren Handwerksbetriebes mit 3 Mitarbeitern, ist auf der Suche nach einem geeignetem Bewerber für einen Auszubildungsplatz zum Anlagenmechaniker in Sanitär Heizung und Klimatechnik. Der Betrieb, der hier Musterheizung heißt, hat schon einmal ausgebildet. Das war vor einigen Jahren. Dann gab es einmal
ein größeres Problem mit einem Azubi und Musterheizung hatte die Nase voll. Er strich die Ausbildung. Da er aber seine Belegschaft erweitern möchte (die Auftragsbücher sind voll), fasst er den Entschluss, wieder auszubilden. In seiner Nachbarschaft befindet sich das Autohaus Musterauto. Auch hier wird ausgebildet und Herr Musterauto ist stolz auf seine 20 Personen große Belegschaft. Der Betrieb Musterauto bildet seit 1980 regelmäßig 1 Azubi im Jahr aus. Bei einer Gelegenheit ergab sich ein Gespräch in der Mittagspause, in welchem der Ausbildungsmanager einer Kreishandwerkerschaft, Herr Musterheizung und Herr Musterauto dem Thema Ausbildung nachhingen. Weiterlesen »
Schlagwort: Das aktuelle Übergangsgeschehen in der beruflichen Bildung, Gesellschaftliche Kooperation mit dem Nachwuchs- Management und Beratung, Übergänge "Allgemein und Emotional"
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Artikel eingestellt durch Achim Gilfert am 7 Juni 2010
Das Portal für Jugend, Arbeit und Ausbildung in NRW zeichnet eine gute Übersichtlichkeit aus. Ich bin aber darauf aufmerksam geworden, weil mir ein Link in Türkisch in die Hände fiel. http://www.jaau.nrw.de/jaau_tuerk/index.php. Die Seiten sind in Teilen ebenso in Russisch, Englisch und Italienisch verfügbar. Vom Grundsatz her finde ich es sehr gut, wenn in der Muttersprache vieler Menschen in Deutschland unser Berufsbildungssystem erklärt und erläutert wird. Nur so ist es erst einmal auch verständlich. Ganz anders würde ich das aber bewerten, wenn in einer anderen Sprache das Vorstellungsgespräch geübt und darauf vorbereitet wird.Vom Grundsatz her finde ich den Ansatz aber ganz in Ordnung. Das auf türkisch verfügbare Heftchen http://www.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/download/70564/profil_broschuere-2010_download-2010-04-27.pdf ist gut gelungen, wenngleich man sich die beiden Politikerwerbebildchen hätte sparen können. Oberflächlich gesehen finden sich in der Broschüre musterhafte Einzelfälle, die immer wieder gerne zu bestimmten Zwecken präsentiert werden. Der Text weist jedoch zum großen Teil auf Problemlagen hin. Auf dieser Seite http://www.jaau.nrw.de/service/linkliste/index.php finden sich sehr interessante Links für alle, die sich mit dem Thema Ausbildung und Migration auseinandersetzen (möchten).
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Artikel eingestellt durch Achim Gilfert am 2 Juni 2010
Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat die Ergebnisse einer Recherche veröffentlicht, die das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) und das Deutsche Jugendinstitut (DJI) im 2. Halbjahr 2009 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt haben.
Ich finde, es ist eine sehr schöne Zusammenstellung, die die ganze Bandbreite der Berufsorientierung anschaulich darstellt. Hier ist die DJI Broschüre: www.laenderaktiv.de/laenderdb/MATuploads/9_11904_Berufsorientierung_Programme und Projekte_Mahl.pdf
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Artikel eingestellt durch Achim Gilfert am 30 Mai 2010
Es gibt eine neue Broschüren, die vom Deutschen Jugend Institut (DJI) veröffentlicht wurde. Sie wurde im Rahmen einer durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beauftragten Recherche veröffentlicht. Diese wurde durch das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) und das DJI durchgeführt. Im folgenden eine Kurzbeschreibung aus dem Abstract der Broschüre:
Die vorliegende Broschüre enthält eine Sammlung von tabellarischen Beschreibungen zu einzelnen Programmen und Projekten auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie Programmen von Stiftungen, zu denen vertiefende Informationen erhoben wurden. Über 50 Programm- und Projektbeispiele geben einen Einblick in die aktuellen Aktivitäten in Bund, Ländern, Kommunen und Stiftungen. Im 1. Abschnitt werden Programme und Projekte auf Bundesebene dargestellt. Daran schließt sich ein Kapitel mit exemplarischen Beschreibungen zu aktuellen Aktivitäten zur Berufsorientierung in den Bundesländern an, die vom Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) erarbeitet wurden. Das 3. Kapitel enthält einzelne Beschreibungen zu Programmen und Projekten von Kommunen, die vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) im Rahmen der Recherche erstellt wurden. Bei den im letzten Abschnitt dargestellten Programmen von Stiftungen wurde der Fokus explizit auf Stiftungsaktivitäten gelegt, die auf eine Verbesserung der Fähigkeit von Schulen zielen, ihre Schüler/innen auf das Gelingen von Abschlüssen und Anschlüssen vorzubereiten.
Die Broschüre findet sich hier: http://www.dji.de/bibs/9_11672_berufsorientierung.pdf
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